So schmeckt das Münsterland: Regionale Spezialitäten zum Sparkassen Münsterland Giro.2011
Münster - Das Herz des Sparkassen Münsterland Giro.2011 schlägt in der Region: Auch als drittgrößtes Radrennen in Deutschland ist sich das Finale der Radsportsaison in Deutschland seiner Wurzeln bewusst, bleibt bodenständig und versteht sich als Botschafter des Münsterlandes. Das gilt auch für die Verpflegung am 3. Oktober, die in Zusammenarbeit mit den Produzenten und Gastronomen des Münsterlandes auf regionale Produkte setzt.
«Regionalität ist vielleicht nicht immer einfach, aber da wissen wir, was wir auf dem Teller haben und wo es herkommt», so Theo Wilmink von Wilminks Parkhotel, einer der verantwortlichen Gastronomen. «Regional heißt nicht nur, dass die Produkte hier wachsen oder hier gefüttert werden, sondern auch regionale Sorten und Rassen», erklärt Alfons Lorenbeck von der Altdeutschen Gaststätte Lorenbeck. Für Matthias Rulle vom Brauhaus Stephanus liegt aber genau dort die Chance: «Da entwickelt sich unheimlich was.»
Am 3. Oktober können sich Teilnehmer und Gäste selbst ein Bild von der regionalen Küche machen. Unter dem Motto «Regionale Speisekarte: So schmeckt das Münsterland» gibt es beim Sparkassen Münsterland Giro.2011 auf dem Messegelände aus regionaler Produktion und von regionalen Gastronomen Kartoffel-Kürbisplätzchen mit Schnittlauch-Schalotten-Schmand oder Schnibbelschinken, Krustenbraten, als «Giro-Burger» ein Steak-Brötchen und natürlich die obligatorische Bratwurst, allerdings mit regionalem Fleisch. Zum Nachtisch sind Rosinenschnecken oder westfälische Nussschnecken im Angebot. Auch das Essen im VIP-Zelt wird von den heimischen Gastronomen übernommen. Außerdem setzt der Sparkassen Münsterland Giro.2011 auch bei den Getränken auf die Region: Das offizielle Mineralwasser des Rennens kommt von Salvus aus Emsdetten.
Im Münsterland gibt es ein breites Spektrum guter Küche - vom Landgasthof mit gutbürgerlicher Küche bis zur Sternegastronomie - die verstärkt auf Regionalität, Saisonalität und Transparenz in der Küche setzen. Die bekanntesten und traditionellen Speisen der Münsterlandes wie Töttchen, Dicke Bohnen mit Speck, Stippmilch, Münsterländer Rosenkranz oder Pumpernickel, Schinken und Korn werden dabei oft modern angepasst und zubereitet, ohne ihren typischen Charakter zu verlieren.
Aufbauend auf diesen Entwicklungen und zusammen mit dem Ziel, auch die regionalen Lieferbeziehungen und Wirtschaftskreisläufe zu stärken, haben sich die vier Kreise des Münsterlandes und die Stadt Münster, die ja auch beim Sparkassen Münsterland Giro.2011 kooperieren, der deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) Westfalen, die Landwirtschaftskammer NRW und Münsterland e.V. als Kooperationspartner für das Projekt «Regionale Speisekarte: So schmeckt das Münsterland» zusammengeschlossen. Derzeit sind über 50 Gastronome und rund 90 regionale Produzenten Partner der Aktion mit den Zielen «näher, frischer, lecker».
Teilnehmende Gastronomen bieten die Produkte zum Teil auf gesonderten Speisekarten an, um darauf aufmerksam zu machen. Viele nennen auf den Rückseiten der Karten auch die Produzenten der Lebensmittel. Es gibt außerdem extra eine kostenlose Übersichtskarte mit Kurzdarstellungen der teilnehmenden Gastronomen. Wer die regionalen Gerichte selbst ausprobieren möchte, kann sie nach dem Heft «Rezepte aus dem Münsterland» auch selbst kochen. Das Heft ist für drei Euro plus Versand bei Münsterland e.V. unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 939 29 19 zu bestellen.



































